
Am nördlichen Hangfuß unterhalb der Burg Trausnitz befindet sich die Jesuitenkirche St. Ignatius in Landshut.
Das Langhaus einschließlich Chor hat eine Gesamtlänge von ca. 40 m und eine Breite von 17 m. Die Höhe der Traufen befinden sich bei 20 - 24 m Höhe.
Die Dachwerke von Chor und Langhaus sind als Kehlbalkendächer konstruiert. Der Halbkegel des Chordaches ist mit Blech, der Rest der Dachwerke ist mit Kirchenbiber-Doppeldeckung eingedeckt.
Nahezu alle Dachfußpunkte der Dachwerke zeigen eine vollständige Zerstörung infolge eingedrungener Feuchtigkeit mit nachfolgendem Pilzbefall. In der Folge sind an den Dachkonstruktionen, insbesondere des Langhauses, große Deformationen und Überbeanspruchungen einzelner Bauteile eingetreten.
Nach der Montage des Wetterschutzdaches und dem Entschutten der Mauerkrone wird das Team um Zimmermeister Lothar Krauss beginnen, die Zerrbalkenköpfe, Mauerlatten, Sparrenfußpunkte, sowie die Windverbände zu sanieren. Die Sanierung wurde vorbereitet und wird begleitet durch das Ing. Büro Bergmann aus Pfaffenhofen a. d. Ilm, welches so wie die Zimmerei der Bauunternehmung EIGNER aus Nördlingen sich zur Championsleague der Sanierer im Tätigkeitsfeld Denkmalpflege und Erhalt zählen dürfen.
Alle Entwürfe wurden im Vorfeld mit dem Landesamt für Denkmalpflege besprochen und erörtert.
Die Fertigstellung der Maßnahme ist mit dem Ende des Jahres 2010 geplant.
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